Zahnersatz – Prothetische Zahnheilkunde

Zahnersatz – Prothetische Zahnheilkunde

Individuelle prothetische Lösungen für ein natürliches Ergebnis

Wenn Sie einen oder mehrere Zähne verloren haben, beraten wir Sie gern, welche Möglichkeiten Ihnen die prothetische Zahnheilkunde bietet.
Wenn Zähne verloren gehen kann dies unter Umständen zu Folgendem führen:

  • Einer Verschlechterung des Kauvermögens
  • Einem Kippen der Nachbarzähne in die Lücke hinein
  • Einem Herauswachsen der Zähne im Gegenkiefer
  • Fehlbelastungen des Zahnhalteapparates
  • Einer Vergrößerung der Zunge in die Lücke hinein
  • Abbau und Verlust des Knochens in der zahnlosen Region
  • Okklusionsstörungen/ Bissstörungen
  • Problemen im Kiefergelenkbereich
  • Verdauungsstörungen

Um eine oder mehrere Lücken zu schließen, kann eine Brücke oder ein Implantat eingesetzt werden. Manchmal ist eine Kombination verschiedener Methoden sinnvoll. Zur Beratung gehört selbstverständlich auch die transparente Darlegung der Kosten und Zahlungskonditionen.

Für eine Brücke werden die Nachbarzähne zunächst für die Kronen präpariert. Dabei wird in der Regel ca. ein Millimeter rund um den Zahn herum abgetragen. Statistiken belegen, dass nach fünf Jahren vier Prozent und nach zehn Jahren 15 Prozent aller überkronten Zähne einen Vitalitätsverlust des Zahnnervs erleiden. Dies bedeutet jedoch nicht dass der Zahn gezogen werden muss!

Zahnersatzformen die in unserer Praxis zur Anwendung kommen:

  • Größere Brückenkonstruktionen bzw. Teleskopbrücken für multiple Lücken, die durch Implantate ergänzt und stabilisiert werden können.
  • Teleskopprothesen (Teilprothesen ohne sichtbare Klammern sowie ohne oder mit skelettartiger Gaumenplatte), die durch Implantate ergänzt und stabilisiert werden können.
  • Totalprothesen im All – Oral Verfahren
  • Totalprothesen, die durch Implantate ergänzt und stabilisiert werden können.
  • Vollkeramischer Zahnersatz aus hochfester und ästhetisch wirkender Zirkondioxid – Keramik.

 

Beispiel für eine Behandlung mit metallkeramischen Kronen

 

Beispiel für eine Frontzahnbrücke

 

Beispiele für Teleskopbrücken

 

Implantologie

Implantologie

Jahrzehntelange Erfahrung für sichere Implantate

Eine sehr natürliche Therapieform verlorene Zähne zu ersetzen ist die Implantologie. Neben der hohen Funktionalität liegt der Vorteil in der stabilen knochenerhaltenden Verankerung. Implantatversorgungen haben eine sehr hohe Lebensdauer, ohne Schäden am umliegenden Gewebe zu verursachen. Im Unterschied zu einer Brücke müssen die Nachbarzähne nicht behandelt werden. Wir implantieren schmerzfrei unter Lokalanästhesie und wenn Sie es wünschen auch unter Sedierung. In der Regel sind Sie nach wenigen Tagen wieder belastbar. Wir legen großen Wert auf regelmäßige Fortbildungen zur Implantologie. Außerdem profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung auf diesem Gebiet. In unserer Praxis implantieren wir schon seit 1988 regelmäßig. Unsere Erfolgsquote liegt bei über 97 %.

Modernste Technik und sorgsame Planung

Zur Planung einer Implantation, werden Modelle Ihres Ober- und Unterkiefers angefertigt. Eine Röntgenaufnahme zeigt, wie viel Knochen an der Stelle des geplanten Eingriffs vorhanden ist. Eine genaue Untersuchung Ihrer Mundhöhle liefert weitere wichtige Informationen. In einigen Fällen kann eine digitale Volumentomographie (DVT) sinnvoll sein. Diese ermöglicht eine dreidimensionale Darstellung des Kiefers auf dem PC.

Bei einem Implantat wird operativ eine künstliche Zahnwurzel aus Titan eingesetzt. In Zukunft werden auch keramische Implantate eine zunehmende Rolle spielen. In unserer Praxis verwenden wir Implantate der Firma Straumann, die zu den sichersten Implantaten auf dem Markt gehören und hervorragende Langzeitergebnisse vorweisen können. Implantattypen mit SLA – Active Beschichtung haben eine Einheilzeit, die in den günstigsten Fällen bei lediglich sechs Wochen liegt. Dann kann auf dem Implantat eine Krone oder Zahnersatz verankert werden. Die folgenden Bilder stellen typische Standardsituationen dar, in denen wir implantieren:

Die folgenden Bilder stellen typische Standardsituationen in denen
wir implantieren dar:

Grafiken mit freundlicher Genehmigung der Fa. Straumann

Die folgenden Bilder zeigen einen typischen Fall im Unterkieferseitenzahnbereich:

Weitere Implantatbeispiele aus der täglichen Praxis:

Knochenaufbau – Guided Boneregeneration (GBR)

Implantat Knochenaufbau
Knochenaufbau (GBR): Darstellung eines Implantates, dass im Halsbereich mit Knochenersatzmaterial abgedeckt ist.

In einigen Fällen kann der beim Patienten noch vorhandene Knochen nicht ausreichen, um ein Implantat zu setzen. In diesen Fällen, muss seitlich zusätzlich Knochen bzw. Knochenersatzmaterial angelagert und von einer resorbierbaren Membran abgedeckt werden. Unterhalb des Zahnfleisches bzw. der Membran, bildet sich in der Folge neuer Knochen.

Bindegewebstransplantate (BGT) im Rahmen der Implantologie

An Frontzahnimplantate stellt man aus ästhetischer Sicht besonders hohe Anforderungen. In vielen Fällen mangelt es hier zum Zeitpunkt der Implantation, an einem ausreichenden Gewebevolumen, so dass die Zahnkronen vielfach zu lang erscheinen. Daher ist in dieser Situation das Einbringen von Bindegewebstransplantaten die am seitlichen Gaumen entnommen werden, als zusätzliche Maßnahme zum Knochenaufbau sinnvoll.

Therapie der Periimplantitis

Hauptursache für einen Implantatverlust ist die Periimplantitis. Sprechen Sie uns bezüglich der Behandlungsmöglichkeiten an.

Füllungstherapie

Füllungstherapie

Medizinisch gute Versorgung vereint mit anspruchsvoller Ästhetik

Wir bieten Ihnen verschiedene Möglichkeiten für eine medizinisch gute Versorgung, die gleichzeitig hohen ästhetischen Ansprüchen genügt. Sie können nachhaltige Inlays aus Vollkeramik wählen oder auch Füllungen aus zahnfarbenem Compositematerial. Dieses moderne Material hat einen sehr hohen Anteil an keramischen Füllstoffen, die eine hohe Festigkeit verleihen. Und durch unsere hervorragende Verarbeitung kann auch diese günstigere Methode über Jahre gute Dienste leisten.

Wir tragen das Material, in der so genannten Inkrementtechnik, in kleinen Portionen auf und härten es durch ein spezielles Licht. Verschiedene Haftvermittler sorgen dafür, dass das Material sich mit der natürlichen Zahnhartsubstanz verbindet. Es ist farblich kaum vom natürlichen Zahn zu unterscheiden.
Compositematerialien lassen sich auch hervorragend im Frontzahnbereich anwenden. Nicht nur, um kariöse Defekte zu behandeln, sondern auch, um kleinere Zahnlücken zu schließen oder Zähne ästhetisch umzuformen. Mit geringem Aufwand lassen sich hier beeindruckende Ergebnisse erzielen.

Zahnmedizinische Behandlung

Zahnmedizinische Behandlung

Schritt für Schritt zu gesunden Zähnen

Um Ihre Zahngesundheit wieder herzustellen und zu erhalten, nehmen wir uns Zeit für Sie. Nach einer gründlichen Untersuchung Ihrer Zähne, besprechen wir alle Befunde ausführlich mit Ihnen. Wir erklären Ihnen die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten und berücksichtigen dabei selbstverständlich Ihre Wünsche und möglichen Ängste. Dabei wird der Therapieplan von uns im Sinne einer partizipativen Entscheidungsfindung (PEF) aufgestellt. In der Medizin versteht man darunter die Form der Kommunikation zwischen Zahnarzt und Patient, die darauf abzielt, zu einer von Patient und Zahnarzt gemeinsam verantworteten Übereinkunft über eine angemessene medizinische Behandlung zu kommen.

Im Falle einer komplexeren Behandlung erstellen wir für Sie ein Planungsmodell. Bei aufwändigeren Behandlungsmaßnahmen, erhalten Sie mehrere Behandlungspläne, die Sie über alle Behandlungsschritte einschließlich der voraussichtlichen Kosten informieren.

Parodontologie

Parodontologie

Tätigkeitsschwerpunkt Parodontologie, Dr. Oliver Gaa

Parodontitis ist ein meist schmerzloser Entzündungsprozess des Zahnhalteapparats. Parodontologie ist ein ernst zu nehmender Risikofaktor für Ihre Gesundheit, den Sie durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen rechtzeitig erkennen können. Patienten mit schwerer c können durch eine in unserer Praxis durchgeführte Behandlung und Betreuung Zahnverlust und somit eine Implantation oder Zahnersatz vermeiden.

DNS Labortestverfahren
DNS Labortestverfahren

Ursachen für die Parodontitis sind neben einer entsprechenden Veranlagung, eine unzureichende Mundhygiene und bestimmte Bakterien, die durch spezielle labortechnische Verfahren nachweisbar sind. Bei der Parodontitis baut sich der Alveolarknochen bzw. Zahnhalteapparat um den Zahn herum ab. Die Folge: der Zahn wird nach und nach locker und fällt irgendwann aus. Darüber hinaus beeinflusst die Parodontitis den Verlauf verschiedener Allgemeinerkrankungen in negativer Weise.

Raucher unterliegen einem besonders hohen Risiko an Parodontitis zu erkranken. Wenn Sie Diabetiker sind, oder an einer Herz-Kreislauferkrankung leiden, ist Parodontitis für Sie ein besonders hohes Gesundheitsrisiko. Diskutiert werden auch Zusammenhänge zur rheumatoiden Arthritis und anderen Allgemeinerkrankungen wie bspw. obstruktiven Atemwegserkrankungen. Der im Blut nachweisbare Entzündungsmarker C-reaktives Protein (CRP) lässt sich durch eine erfolgreiche Parodontitisbehandlung absenken.

Folgende Qualitätskriterien sind auf einer Bewertungsskala von A+ bis C durch die Parodontitis – Therapie zu erreichen:

Behandlungsziele in der Qualitätsstufe A+

  • Keine Sondierungswerte > 4 mm
  • Minimales Bluten auf Sondieren (< 10%)
  • Keine sichtbaren harten oder weichen Belage
  • Ästhetisch befriedigende Parodontalverhältnisse
  • Individuell optimale Okklusion
  • Patient ist Nichtraucher oder erfolgreich vom Rauchen entwöhnt

Akzeptabel sind auch Behandlungserfolge mit der Qualitätsstufe A

  • Keine Sondierungswerte > 5 mm
  • Kein Pusaustritt
  • Gelegentliches Bluten beim Sondieren (≤ 25%)
  • Niedriger Plaquebefall (≤ 30%)
  • Schmerzfreiheit
  • Befriedigende Okklusion
  • Patient hat das Rauchen reduziert

 

Die Systematische Parodontitistherapie und deren Ablauf in unserer Praxis

1. Systemische Phase

Allgemeinmedizinische Aspekte sollten von Beginn an in der Behandlung berücksichtigt werden. Die Zusammenarbeit mit Ihrem Hausarzt oder Internisten, kann vor allem bei Patienten mit schwerer Parodontitis sinnvoll sein. Ein großes Blutbild liefert bspw. Informationen über eine Leukozyten Linksverschiebung. Auch ein Mangel an Nährstoffen bedingt durch eine unzureichende Ernährungssituation, kann im Vorfeld abgeklärt werden. Erkrankungen wie Diabetes Mellitus, oder Rheumatoide Arthritis beeinflussen die zahnärztliche Behandlung von Parodontitis – Patienten von Beginn an. Neben einer sorgfältigen Inspektion der Zähne, werden zu diesem Zeitpunkt auch Röntgenaufnahmen angefertigt und es wird entschieden ob ein mikrobiologischer Test zur Bestimmung bestimmter Bakterien in den Zahnfleischtaschen sinnvoll ist.

DNA Labortest
DNA Labortest

2. Perfekte Hygiene – Hygienephase und Initialbehandlung

Eine wichtige Voraussetzung für den Behandlungserfolg ist effektives und regelmäßiges Reinigen der Zähne. Durch die Vermittlung entsprechender Techniken, helfen wir Ihnen, Ihre Mundhygiene zu optimieren. Der grundlegende Ablauf Ihrer Behandlung richtet sich nach dem international gültigen parodontalen Screeningindex (PSI), mit dem der Schweregrad der Erkrankung und die grundsätzlichen Aspekte der Therapie bestimmt werden.
Zunächst werden so genannte Vorbehandlungssitzungn durchgeführt, in denen Ihr Mundhygienestatus objektiv gemessen wird und professionelle Zahnreinigungen erfolgen. Diese Sitzungen werden von einer speziell ausgebildeten Fachkraft in unserer Praxis durchgeführt. Danach erfolgt das sogenannte Scaling und Rootplaning (SRP). Dabei werden der Zahnstein unter dem Zahnfleischrand und der bakterielle Biofilm in den Zahnfleischtaschen entfernt. In einigen Fällen kann hier die zusätzliche Gabe von Antibiotika sinnvoll sein. Vor allem wenn die Bakterien Aggregatibacter actinomycetemcomitans und Porphyromonas gingivalis in der Mundhöhle vorhanden sind.

3. Reevaluation nach dem ersten Behandlungsabschnitt der Parodontologie

Während man in den meisten anderen Praxen jetzt den Patienten sich selbst überlässt, erfolgt bei uns nach ca. 10 Wochen, gemäß den qualitativen Standards der Parodontologie, eine sehr sorgfältige Nachkontrolle, die so genannte Reevaluation, des bisherigen Behandlungserfolgs. Noch nicht zufriedenstellend ausgeheilte Taschen, werden einer weiteren Behandlung zugeführt, um die Qualitätsstufen A+ bzw. A zu erreichen. Dies geschieht in der so genannten korrektiven Phase der Behandlung.

4. Parodontologie: Korrektive Phase

Kleiner Eingriff, große Wirkung – parodontale Regeneration und Reparation

In einigen Fällen in denen die angestrebte Taschentiefe von 4 mm noch nicht erreicht ist, ist es sinnvoll, Knochen bzw. den durch Parodontitis verloren gegangenen Zahnhalteapparat zu regenerieren, also wieder herzustellen. Dazu ist ein kleiner mikrochirurgischer Eingriff notwendig: ein so genanntes Schmelzmatrixprotein oder auch eigene Knochensubstanz wird an der erkrankten Stelle eingebracht und leitet dann eine Neubildung von Knochen und Zahnhalteapparat ein, um so die Taschentiefe weiter zu reduzieren.

Im Folgenden ist der schematische Ablauf dargestellt:

Grafiken mit freundlicher Genehmigung der Fa. Straumann

5. Wenn es nicht anders geht – Parodontalchirurgie zur Tascheneliminierung

In einigen Fällen ist eine parodontale Regeneration nicht mehr möglich. In unserer Praxis wenden wir in diesen Fällen unter Anderem den apikalen Verschiebelappen in der Fibreretention Osseous Resective Surgery Technik an. Oftmals wird diese Technik in Verbindung mit einer moderaten Ostektomie bzw. Osteotomie des Knochens (sog. Ramping) angewendet. Eine Odontoplastik, Tunnelierung der Molarenfurkation, sowie eine Wurzelamputation oder Prämolarisierung ergänzen diese Verfahrensweise je nach individueller Patientensituation.
Bei einigen Patienten mit schwerer Parodontitis (Parodontologie) kann diese Form der Parodontalchirurgie erforderlich sein, um eine Reduktion der Zahnfleischtaschentiefe und eine vernünftige Hygienefähigkeit der Zähne zu erzielen.

6. Erfolg sichern – Parodontale Erhaltungstherapie (PET/SPT)

Um Ihren Behandlungserfolg zu sichern, sind regelmäßige Nachkontrollen und professionelle Zahnreinigungen unumgänglich. Ohne die Erhaltungstherapie ist eine nachhaltig erfolgreiche Parodontitistherapie heute nicht mehr denkbar. Hierfür sind zwischen 2 und 4 Termine im Jahr notwendig. Die Anzahl der Termine wird von uns nach den Prinzipien des „Periodontal Risk Assessment (PRA) for Patients in Supportive periodontal Therapy“ nach Lang und Tonetti bestimmt. Die Nachsorgesitzungen beinhalten eine professionelle Zahnreinigung, aber auch Kontrollmessungen der Taschentiefen und Entzündungsparameter. Aktive Zahnfleischtaschen werden unter Anästhesie gereinigt. Hier können zusätzlich auch lokalantibiotische Medikamente eingesetzt werden, um das Behandlungsergebnis zu verbessern. Damit Sie diese wichtigen Termine nicht vergessen, können wir Sie regelmäßig durch unseren Erinnerungsservice an Ihre Termine erinnern.

Lokalantibiotika
Lokalantibiotika

Parodontologie: Hilfe bei freiliegenden Zahnhälsen – Plastisch ästhetische Parodontalchirurgie

Bei freiliegenden Zahnhälsen kann ein kleiner Eingriff aus ästhetischen oder funktionellen Gründen sinnvoll sein. Gründe dafür, dass sich das Zahnfleisch stark zurückzieht können falsche Putztechnik, aber auch Zähneknirschen sein. Behandlungsmöglichkeiten sind die Tunneltechnik und der koronale Verschiebelappen mit oder ohne freiem Bindegewebs-transplantat, mit dem sich der ursprüngliche Zahnfleischverlauf wieder herstellen lässt. Wir informieren Sie gerne über Möglichkeiten und Kosten.

Koronaler Verschiebelappen – Grafiken mit freundlicher Genehmigung der Fa. Straumann

Die Bilder zeigen Vorher-/Nachhersituation eines parodontalchirurgischem Eingriffes zur ästhetischen Zahnfleischkorrektur (koronaler Verschiebelappen mit Bindegewebstransplantat).

Weitere parodontalchirurgische Eingriffe die wir in unserer Praxis durchführen:

Mukogingivalchirurgie

Freies Schleimhauttransplantat, FST. Verbreiterung der befestigten Gingiva um Zähne und Implantate, zur Beseitigung eines entzündungsbedingten, mukogingivalen Traumas an Zähnen und Implantaten unter Verwendung eines freien Schleimhauttransplantates.

Präprothetische Parodontalchirurgie

Kronenverlängerung bei kariös, stark zerstörten Zähnen um eine Überkronung des Zahnes möglich zu machen und die biologische Breite zu erhalten.

Ästhetische Kronenverlängerung am Zahn

Gummysmile – Behandlung zur Korrektur der Rotweißästhetik bei zu großem, sichtbarem Zahnfleischanteil.

Grundsätzliches

Grundsätzliches

Unser Ziel ist es, Ihre Zahngesundheit zu erhalten oder sie wieder herzustellen. Klären Sie uns über Ihre persönlichen Behandlungswünsche auf. Ob Sie Zahnschmerzen haben oder eine größere prothetische Behandlung wünschen spielt dabei keine Rolle.

Wir nehmen uns die Zeit um Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten einer Behandlung darzulegen. Dabei klären wir Ihre Wünsche und Ängste ab, untersuchen Ihre Zähne und besprechen alle Befunde. Möglicherweise fertigen wir Röntgenbilder und Fotografien Ihrer Zähne an.

Im Falle einer komplexeren Behandlung werden wir auch Planungsmodelle erstellen. Falls die Notwendigkeit besteht aufwändigere Behandlungsmaßnahmen zu ergreifen, erstellen wir mehrere Behandlungspläne, in denen Sie über alle Behandlungsschritte einschließlich der voraussichtlichen Kosten informiert werden.

Funktionstherapie und CMD

Funktionstherapie und CMD

Viele Menschen leiden unter Missempfindungen oder Kopfschmerzen, knackenden Kiefergelenken oder regelmäßig auftretenden Muskelverspannungen im Kieferbereich. Unbewusste, lang andauernde muskuläre Anspannungen, die oftmals während des Schlafs oder tagsüber in stressgeladenen Lebenssituationen auftreten, sind häufig die Ursache. Diese Fehlregulation der Muskulatur sowie des Kiefergelenks nennt man Cranio Mandibuläre Dysfunktion (CMD).

Grundsätzlich unterscheidet man hier zwischen der:

  • Arthropathie
  • Myopathie
  • Okklusopathie

Cranio Mandibuläre Dysfunktionen können einhergehen mit:

  • Kiefergelenkknacken und – reiben
  • Kiefergelenkschmerzen die vor den Ohren lokalisiert sind
  • Schmerzen und Verspannungen in der Kaumuskulatur
  • Spannungskopfschmerz
  • Nackenschmerzen, Beschwerden im Rückenbereich
  • Zahnschmerzen
  • Rückzug des Zahnfleischs bzw. Rezessionen
  • Abnutzungserscheinungen der Zähne bzw. Abrasionen
  • Frakturen der Zähne bzw. deren Restaurationen
  • Haltungsstörungen
  • Tinnitus

Wichtige Gründe hierfür können sein:

  • Psychoemotionale Ursachen wie chronischer Stress oder depressive Verstimmungen
  • Okklusionsbedingte Ursachen wie Zahnfrühkontakte bei schlecht passendem Zahnersatz und Zahnfehlstellungen sowie mangelnde okklusale Abstützung durch fehlende Zähne

Ein ausführliches Diagnosegespräch und ein Screeningtest geben Gewissheit, ob bei Ihnen eine so genannte Cranio Mandibuläre Dysfunktion vorliegt, oder nicht. Um die Muskelaktivität zu senken und Ober- und Unterkiefer wieder in Einklang zu bringen, kann eine so genannte Okklusions- oder Aufbissschiene angefertigt werden.

Vielschichtige Hilfe durch eine Aufbissschiene

Einige Ursachen Cranio Mandibulärer Dysfunktionen können mit einer Aufbissschiene, auch Okklusionsschiene genannt, behandelt werden. Das Ziel ist eine Änderung der Muskel- und Gelenkfunktion, um damit das Zusammenspiel von Ober- und Unterkiefer wieder zu harmonisieren. Der Kontakt zwischen den Zähnen wird durch die Schiene unterbrochen, um ein unbewusstes Verhaltensmuster aufzulösen und langfristig wieder einen idealen Beziehung der Zähne zueinander herzustellen. Ein weiterer Effekt ist die Verringerung der Muskelaktivität. Die Schiene kann das bestehende Kraft-Längen-Verhältnis der Kaumuskeln verändern und über den Muskeleigenreflex wird das Aktivitätsniveau in den extrafusalen Fasern der Muskulatur gesenkt. Darüber hinaus schützt sie vor unerwünschten Verschleißerscheinungen der Zähne.

Man beginnt in aller Regel mit einer Relaxationsschiene, die in vielen Fällen ausreicht. Im späteren Verlauf können jedoch auch andere Schienentypen zur Anwendung kommen (Distraktionsschiene, Repositionierungsschiene, Stabilisierungsschiene etc.).
Neben der zahnärztlichen Behandlung gibt es weitere wichtige Behandlungsansätze, wie die Physiotherapie, spezielle gymnastische Übungen und Wärmebehandlung. Wir empfehlen Ihnen bei Bedarf gerne einen geeigneten Physiotherapeuten.

Strahlend weiße Zähne: Bleaching

Strahlend weiße Zähne: Bleaching

Durch Genussmittel verfärbte Zähne können durch eine professionelle Zahnreinigung wieder aufgehellt werden. Sind die Zähne bis in die Tiefe verfärbt, hilft eine Zahnaufhellung (Bleaching). Das Bleaching ist eine schonende, ungefährliche Methode. Bevor sie angewendet werden kann, müssen sämtliche Beläge und Farbpigmente auf der Zahnoberfläche durch eine professionelle Zahnreinigung entfernt werden. Darüber hinaus müssen die Zähne völlig kariesfrei sein. Untersuchungen in den letzten Jahren haben ergeben, dass schonendes Bleaching keine Zahnschäden hervorruft. Theoretisch hält dieser Effekt sehr lange an, allerdings hängt dies entscheidend von Ihren Ess-, Rauch-, und Trinkgewohnheiten ab.

Wir bieten Ihnen zwei Möglichkeiten an:

  • Homebleaching-Methode: Nach einer Abdrucknahme wird eine dünne durchsichtige Kunststofffolie angefertigt. In diese füllen Sie zu Hause geringe Mengen eines Bleichgels. Die Folie kann problemlos über Nacht getragen werden. Die Dauer der Anwendung beträgt je nach angestrebtem Helligkeitsgrad 10 bis 25 Tage.
  • Power-Bleaching: Hier wird der Bleichvorgang in unserer Praxis durchgeführt. Bei diesem Verfahren kommt ein wesentlich stärker wirkendes Bleichgel zum Einsatz, das durch eine Speziallampe noch intensiviert wird. Sie verlassen unsere Praxis nach einer Sitzung mit strahlend weißen Zähnen.

 

Ist eine Zahnaufhellung sicher?

Wissenschaftliche Studien belegen, dass professionelles Homebleaching die Zahnstruktur nicht angreift und keine langfristigen Schäden an den betroffenen Zahngeweben verursacht.

Folgende Nebenwirkungen sind möglich:

  • Vorübergehende Schleimhautirritationen und Überempfindlichkeit der Zähne
  • eine verringerte Frakturstabilität des Zahnschmelzes und reduzierte Oberflächenhärte der Zahnhartsubstanz, die aber so gering sind, dass sie keine Auswirkungen haben.

Bei sachgemäßer Anwendung gibt es keine Defekte am Zahnschmelz und auch keine Schäden am Zahnnerv. Zwischen der toxikologisch bedenklichen und der eventuell verschluckten Menge liegt laut DGZMK ein Sicherheitsfaktor von 100 vor. Es werden für das Homebleaching von uns grundsätzlich sehr genau, individuell angefertigte Medikamententräger aus weicher Kunststofffolie angewendet, sodass das Gel dort bleibt, wo es wirken soll. Powerbleaching-Verfahren sind schlechter dokumentiert als Homebleaching-Verfahren. Umfangreichere Nachuntersuchungen über langfristige Nebenwirkungen existieren momentan nicht, deshalb raten die Hersteller von einer Anwendung bei Schwangeren, stillenden Müttern und Kindern unter 16 Jahren ab.

Perfekte Rot-Weiß-Ästethik

Damit der Übergang von künstlichen Zahnrestaurationen zum Zahnfleisch eine perfekte Rot-Weiß-Ästethik erreicht, ist eine sehr gute Mundhygiene notwendig. Nutzen Sie unseren Erinnerungsdienst, um regelmäßig von einer professionellen Zahnreinigung zu profitieren. Viele unserer Patientinnen und Patienten bestätigen uns, dass die Sitzungen hlefen, sich auch für zu Hause wieder für eine gute Mundhygiene zu motivieren.
In einigen Fällen kann ein chirurgischer Eingriff am Zahnfleisch die Situation verbessern. Wenn beispielsweise während des Lachens zu viel Zahnfleisch sichtbar ist, kann dies durch einen parodontalchirurgischen Eingriff verbessert werden.

Ästhetik

Ästhetik

Unsichtbare Korrekturen

Kariesschäden lassen sich heute weitgehend ohne sichtbare Restaurationen beseitigen. Durch Werkstoffe wie Vollkeramik oder moderne Composite-Füllungsmaterialien erreichen wir exzellente ästhetische Resultate. Wichtig für ein schönes Lächeln ist darüber hinaus die Harmonie zwischen Zahnfleisch und künstlicher Zahnrestauration. Wenn Sie unzufrieden mit älteren Kronen, wegen sichtbarer dunkler Ränder sind, sprechen Sie uns an! Wir untersuchen und analysieren Ihren Zahnbestand und beraten Sie ausführlich. Dazu gehören Fotografien sowie eine Behandlungssimulation auf Planungsmodellen (sog. Wax-up). So können Sie jeden Schritt des Behandlungsplans nachvollziehen und wissen, welches Ergebnis Sie erwartet.

Moderne Materialien für individuelle Korrekturen

Moderne Füllungsmaterialien liegen in allen erdenklichen Zahnfarben vor. Wir verfügen über spezielle Füllungsmassen, mit denen der Zahnschmelz und das dunklere Dentin des Zahnes genau nachempfunden werden können. Über die ästhetisch anspruchsvolle Reparatur von Zahnschäden hinaus, besteht auch die Möglichkeit, das ästhetische Erscheinungsbild der Zähne oder ganzer Zahngruppen umzuformen und zu verbessern. Durch den Aufbau mit zahnfarbenem Kunststoff kann man beispielsweise kleinere Lücken schließen, Zähne verkürzen oder verlängern. Eine minimalinvasive Möglichkeit Form- und Farbkorrekturen vorzunehmen, sind Verblendschalen (Veneers) aus Presskeramik. Hochfeste, moderne Presskeramiken kommen in ihren lichtoptischen Eigenschaften, ihrer Farbwirkung und ihren Abnutzungseigenschaften natürlichen Zähnen sehr nahe. Sie ermöglichen ästhetische Resultate, die von Ihren Zähnen kaum zu unterscheiden sind.

Endodontie

Endodontie

Schmerzfreie Wurzelkanalbehandlung auf hohem Niveau

Eine Wurzelkanalbehandlung erfolgt grundsätzlich unter lokaler Betäubung, so dass Sie keine Schmerzen verspüren. Bevor der Zahn einen Zugang zum Kanalsystem erhält, bestimmen wir mithilfe einer Röntgenaufnahme den Wurzelkanalverlauf. In der Regel kommt zur Schaffung möglichst keimfreier Arbeitsbedingungen Kofferdam zur Anwendung. Die Aufbereitung der Wurzelkanäle erfolgt mit modernen, sehr flexiblen Titaninstrumenten auf manuelle oder auch maschinelle Weise.

Moderne Wurzelkanalinstrumente sind extrem flexibel, folgen auch stark gekrümmten Wurzelkanälen und verändern kaum deren ursprüngliche Form. Um die genaue Länge aller Kanäle zu bestimmen wenden wir ein sehr genaues, elektronisches Messverfahren an, die so genannte Endometrie. Der langfristige Erfolg der Behandlung wird durch Keimfreiheit des Wurzelkanals, sowie die Dichtigkeit und Länge der Wurzelfüllung sichergestellt. Um die Keimzahl im Wurzelkanal optimal zu reduzieren, werden die Kanäle einem aufwendigen Spülprotokoll unterzogen. Die Kanalinnenwände werden durch die Behandlung mit EDTA Lösung von ihrer Schmierschicht (Smearlayer) befreit.

Die Spüllösung NaOCl und CHX werden danach in einem speziellen Verfahren in Ultraschallschwingung versetzt, durch das im Wurzelkanal annähernd Keimfreiheit erzielt wird. In einem weiteren Behandlungsschritt, werden die Wurzelkanäle endgültig gefüllt. Die Wurzelfüllung erfolgt mit Guttapercha und einer Wurzelfüllpaste, dem so genannten Sealer. Wir verwenden als Sealer AH plus oder das extrem hochwertige FKG BC Total Fill bei dem es sich um einen biokeramischen Sealer handelt, der sich durch hervorragende physikalische Eigenschaften auszeichnet und zudem äußerst biokompatibel ist. Um zu vermeiden, dass nach der Behandlung Bakterien in das Innere des Zahnes gelangen, ist abschließend ein dichter Verschluss des Zahnes notwendig. Dies wird durch eine solide Abschlussfüllung erreicht.
Zu einem späteren Zeitpunkt ist die Überkronung eines wurzelkanalbehandelten Zahns sinnvoll, da diese Zähne meist einen erhöhten Zerstörungsgrad aufweisen und zu Frakturen neigen.